Bachofen AG Uster

Eine moderne, energieeffiziente Lichtlösung 

Ein grosses Büro mit vielen Fenstern und einem Schreibtisch mit zwei Computermonitoren darauf.

Quelle: Bachofen AG 

Die Beleuchtungsanlage der Bachofen AG in Uster wurde im Zuge einer Sanierung durch eine moderne, energieeffiziente Lichtlösung vollständig ersetzt.


Die etablierte Beleuchtung bestand überwiegend aus Leuchtstoffröhren mit manueller Steuerung, die neben einem hohen Energieverbrauch auch nur geringe Flexibilität in der Bedienung bot. Hinzu kam, dass das Verkaufsverbot für Leuchtstoffröhren eine Umrüstung ohnehin zeitnah erforderlich machte. Ziel der geplanten Totalsanierung war die Implementierung einer modernen Beleuchtungslösung, die über eine automatische Regelung mit intelligenter Vernetzung verfügt, geringen Wartungsaufwand erfordert und die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens unterstützt. 


Mit der Umsetzung wurde die ortansässige Firma nevalux beauftragt, die ein durchgängiges Lichtkonzept für alle Bereiche des Gebäudes entwickelte. Jeder Arbeitsbereich erhielt eine auf seine spezifischen Anforderungen abgestimmte Lösung.


In den Bürobereichen entschied man sich für eine halbautomatische Steuerung, die manuelles Einschalten sowie eine automatische Regelung über Präsenz- und Tageslichtsensoren ermöglicht. Für eine optimale Lichtverteilung sorgt heute eine flexible Gruppen- wie Einzelsteuerung, indem dimmbare LED-Leuchten mit Bluetooth-Mesh-Technologie eingesetzt und vernetzt wurden.


Zur Steigerung der Energieeffizienz wurden in den Lagerbereichen drahtlos vernetzte Leuchten mit Bewegungserkennung installiert, die die Aktivierung nur der benötigten Lichtgruppen zulässt. Ebenfalls über Bluetooth Mesh vernetzt, kommunizieren die Leuchten untereinander uns sorgen für eine gleichmässige Ausleuchtung der Arbeitszonen.


Durch den Einbau der neuen LED-Module in die bestehenden Gehäuse und Tragsysteme wurde eine ressourcenschonende Umsetzung bei unverändertem architektonischem Erscheinungsbild erreicht.


Christof Bolliger von der Bachofen AG, sagt dazu: «Die Leuchten zeichnen sich durch hochwertige Ausführung aus, das Steuerungssystem durch intelligente Funktionalität. Künstliches Licht ergänzt gezielt den natürlichen Tageslichteinfall, während eine automatische Abschaltung unnötige Beleuchtung reduziert. Das Projekt wurde von der Planung bis zur Umsetzung erfolgreich realisiert»


Weitere Stimmen aus der Mitarbeiterschaft der Bachofen AG bestätigen dies unisono.

«Vielen Dank für die massive Verbesserung unserer Arbeitsplatzatmosphäre und die tiptope Umsetzung. Bin wunschlos glücklich».



 «Die Beleuchtung ist echt top, ein riesiger Unterschied zu vorher, well done!»


Hauswart Ueli Hediger ergänzt: «Die Zusammenarbeit mit nevalux verlief unkompliziert, professionell und lösungsorientiert. Das intelligente Lichtsystem im gesamten Gebäude arbeitet zuverlässig, ist nahezu wartungsfrei und sehr sparsam».


Fazit: Die Beleuchtungssanierung am Standort Uster verdeutlicht, wie der Einsatz moderner Sensorik und digital vernetzter Systeme den Energieverbrauch senkt, den Bedienkomfort verbessert und den nachhaltigen Betrieb eines Gebäudes unterstützt. Das Projekt kombiniert technische Effizienz, wirtschaftliche Vorteile und ökologische Verantwortung in einem zukunftsorientierten Gesamtkonzept.

Adressen

Adresse Bauherr: Bachofen AG, Uster

Lieferant der Beleuchtung: Nevalux AG, Uster

Nutzungen: Lager und Büro

Gesamtfläche: 4350 m2

Inbetriebnahme der neuen Beleuchtung: August 2025

Jährliche Energieeinsparung: 46,65 MWh/a

Investition: 254’000 CHF

Förderbetrag: 13’800 CHF

Jährliche Energiekosteneinsparungen: 11’900 CHF/a

Dieses Praxisbeispiel für vernetzte Beleuchtung zeigt auf, was durch gezielte Planung und Inbetriebnahme erreicht werden kann. Die Bachofen AG setzt nun erfolgreich das System ein, das sich in Schulen und öffentlichen Bauten bereits bewährt hat. Die mittels SIA-Norm 387/4 berechneten Werte belegen eine 93% Energieeinsparung in Logistik und Fertigung und eine bis zu 87% Einsparung in den Bürobereichen. 



Im Verlauf einer Projektplanung, erklärt die Firma nevalux, zeige sich deutlich, dass sich nicht jeder Sensortyp für jede Umgebung eignet. Besonders in Räumen mit komplexer Geometrie sei eine sorgfältige Auswahl und Platzierung von HF- oder PIR-Sensoren erforderlich. Die Möglichkeit, unterschiedliche Sensortechnologien flexibel einzusetzen, erweise sich dabei als grosser Vorteil des Systems.


Betreiber und Elektrofachleute sind überzeugt von den Vorteilen der Sensortechnik:

  • Einfach zu installieren mittels eines 230-V-Direktanschluss und ohne zusätzliche Busleitungen oder Steuerzentralen
  • Zukunftssicher durch modulare Erweiterungsfähigkeit und Unterstützung offener Standards (DALI, Bluetooth Mesh)
  • Kostensenkend und wartungsarm dank robuster Bauweise, intelligenter Steuerung und reduzierten Betriebszeiten